Wie die vier Jahreszeiten des Monats und die vier Lebensphasen einer Frau uns immer weider zu uns selbst zurück führen
An manchen Tagen springe ich morgens aus dem Bett, habe den Kopf voll mit Ideen, melde mich spontan zu einer neuen Fortbildung an, plane den nächsten Familienurlaub und fühle mich wie Superwoman, die neben dem alltäglichen Wahnsinn auch noch Zeit für 3 neue Businessideen hat.
Ich fühle mich wie das blühende Leben, habe Lust mich mit Menschen zu connecten, möchte mich in ein umwerfend schönes Kleid und viel zu hohe Schuhe zwängen und mit meinem Partner ausgehen. Meine Kinder sind die süßesten Wesen auf diesem Planeten und der Berg Wäsche scheint sich wie von selbst zu erledigen. Ich hab mein Leben einfach im Griff!
Ein paar Tage später erwische ich mich dabei, wie ich mich frage, warum mein Partner eigentlich so entsetzlich laut atmet, warum die Kinder zum achtzigsten Mal ihre Schuhe mitten im Flur liegen lassen und warum um alles in der Welt ich die Einzige bin, die sieht, dass im Bad dringend mal wieder gesaugt werden müsste?
In meiner grenzenlosen Empörung über das Chaos, in dem wir offensichtlich leben, finde ich mich plötzlich in einem Putzwahn wieder, als würde der Papst höchstpersönlich morgen bei uns einkehren. Wie kann es sein, dass mich das letzte Woche alles nicht gestört hat und heute bekomme ich einen Tobsuchtsanfall wegen Fingerabdrücken auf meinem Fenster?
Und weil mich dieser innere Feldzug gegen Staubflusen und liegen gelassene Socken komplett erschöpft hat, brauche ich jetzt dringend meine Chillerhose und nen schnulzigen Liebesfilm. Schließlich kommt Romantik in meinem echten Leben gerade viel zu kurz.
Der leere Kühlschrank erinnert mich daran, dass ich eigentlich einkaufen müsste, doch der Gedanke, eine Einkaufsliste zu schreiben, bringt mich fast zum Heulen. Und als wäre das alles nicht schon genug, bekomme ich just in diesem Moment auch noch meine Periode. Tolles Timing.
Zufall?
Nein, ich bin nicht verrückt! Ich bin einfach nur ein zyklisches Wesen und durchlebe innerhalb eines Monats 4 verschiedene Persönlichkeiten.
Warum sind wir Frauen überhaupt so entfremdet von unserem Zyklus?
Leider lernen wir schon sehr früh, unseren Zyklus zu verstecken. Nichts ist in der Gesellschaft so mit Scham behaftet, wie das Thema der weiblichen Blutung.
Warum sonst hat man versucht, sie zu degradieren und “schmeichelhaftere” Umschreibungen zu erfinden? Tante Rosa ist zu Besuch. Ich habe meine Erdbeerwoche. Ich surfe gerade auf der roten Welle und brauche ein Surfbrett (Binde). Really??
Mich wundert es überhaupt nicht, dass viele junge Frauen also lieber schnell zur Pille greifen, um sich diesem Problem zu entledigen. Zyklus ruhig gestellt, Weltfrieden wiederhergestellt.
Passt ja sowieso viel besser ins Bild. Bei der Party das anziehen, was ich will, ohne mir Gedanken zu machen, dass ich auslaufen könnte? Check!
24/7 an 30 Tagen im Monat immer die gleiche Performance ablegen, ohne Schwäche zu zeigen, weil die Menstruation kickt? Check.
Das findet in unserer Leistungsgesellschaft höchste Anerkennung. Kein Wunder also, dass der weibliche, zyklische Körper als Problem angesehen wird und wir immer mehr die Körperweisheit der Weiblichkeit verlieren.
Weiblichkeit ist zyklisch, auf ALLEN Ebenen.
Nahezu jede Frau weiss, dass sie so etwas wie einen Zyklus hat. Aber das bedeutet längst nicht, dass auch jede Frau weiß, was es rein biologisch mit dem Zyklus auf sich hat. Was welche Phase bedeutet, welche Prozesse der Körper durchläuft und wie sich die Hormone verändern. Ich würde behaupten, dass sich maximal 20-30% aller Frauen wirklich damit auseinandersetzen und über den weiblichen Zyklus Bescheid wissen.
Der Zyklus wird oft auf die Periode reduziert. Das greift schlicht und ergreifend einfach zu kurz. Wenn du dich schon einmal damit auseinander gesetzt hast, wirst du vielleicht das wirklich eindrückliche Bild der 4 Jahreszeiten gefunden haben. Ich liebe diese Veranschaulichung sehr.
Aber nicht nur innerhalb eines Monats erleben wir diese 4 Jahreszeiten, sondern auch im Laufe des Lebens.
4 verschiedene Phasen (Jahreszeiten)
Die vier Jahreszeiten im Leben einer Frau
Nicht nur jeder Monat verläuft zyklisch, auch das Leben einer Frau selbst bewegt sich in unterschiedlichen Phasen. Fast wie die vier Jahreszeiten. Jede davon bringt ihre ganz eigene Energie, ihre eigenen Herausforderungen und ihre eigene Form von Weiblichkeit mit sich.
Die erste Phase beginnt meist zwischen dem 12. und dem 15. Lebensjahr.
Der Körper verändert sich langsam, die Hormone beginnen zu tanzen und die erste Menstruation ist oft nicht mehr weit entfernt. Viele Mädchen beginnen in dieser Phase zum ersten Mal, ihren Körper bewusst wahrzunehmen. Sie entdecken ihre Weiblichkeit, vergleichen sich mit anderen, suchen Zugehörigkeit und stellen sich Fragen wie: Wer bin ich eigentlich? Bin ich liebenswert? Es ist eine sensible, aber auch magische Zeit voller Neugier, Fantasie und erster Begegnungen mit dem eigenen Frausein.
Danach beginnt die längste Phase im Leben vieler Frauen:
die Zeit des Erwachsenwerdens, des Aufbaus und des Erschaffens. Beziehungen, Beruf, Familie, Ziele, Verantwortung und gleichzeitig Monat für Monat die unterschiedlichen Seiten des eigenen Zyklus. Gerade zwischen dreißig und vierzig merken viele Frauen zum ersten Mal, wie anstrengend es sein kann, dauerhaft gegen den eigenen Rhythmus zu leben. Nicht umsonst werden diese Jahre oft als „Rushhour des Lebens“ bezeichnet.
Irgendwann beginnt dann langsam die Phase des Übergangs: die Perimenopause.
Oft schon ab Mitte oder Ende dreißig, manchmal später. Der Zyklus verändert sich, Hormone schwanken stärker und viele Frauen spüren plötzlich, dass ihr Körper andere Bedürfnisse hat als früher. Der Schlaf wird unregelmäßiger, die Emotionen intensiver und von Hitzewallungen sprechen wir lieber gar nicht erst. Gleichzeitig beginnt für viele Frauen aber auch eine Phase von mehr Klarheit. Dinge, die jahrelang funktioniert haben, funktionieren plötzlich nicht mehr. Und genau darin liegt oft die Herausforderung, sich selbst neu kennenzulernen.
Mit dem Klimakterium (der Post-Menstruationsphase) beginnt schließlich die letzte große Phase.
Der monatliche Zyklus verabschiedet sich und viele Frauen erleben darin einen Neubeginn ihrer Weiblichkeit. Da ist gefühlt wieder mehr Ruhe, mehr Selbstbewusstsein und das Bedürfnis, sich selbst wieder mehr Raum zu geben. Viele Frauen entdecken neue Kreativität, neue Freiheit und eine tiefere Verbindung zu sich selbst.

Was biologisch eigentlich passiert im Laufe eines Zyklus
Bevor wir uns die vier Phasen genauer anschauen, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, was in unserem Körper eigentlich passiert.
Denn auch wenn sich unser Zyklus oft wie eine emotionale Achterbahn anfühlen kann, ist das kein Fehler im System, sondern unser Körper verfolgt dabei ein ziemlich klares Ziel.
Der weibliche Zyklus dreht sich jeden Monat um eine mögliche Schwangerschaft.
Kaum ist die Menstruation vorbei, schickt das Gehirn das Signal an die Eierstöcke, neue Eibläschen, sogenannte Follikel, heranreifen zu lassen. Gleichzeitig beginnt das Östrogen langsam anzusteigen. Es ist das Hormon, was uns dazu bringt, uns gesellig, aktiv und lebendig zu fühlen. Rund um den Eisprung erreicht dieses Hormon seinen Höhepunkt.
Der Körper befindet sich biologisch betrachtet in seiner fruchtbarsten Phase. Die Gebärmutterschleimhaut wurde aufgebaut, eine Eizelle macht sich auf den Weg und hormonell gesehen ist nun alles darauf ausgerichtet, neues Leben zu empfangen. Kein Wunder also, dass sich die meisten Frauen in dieser Zeit besonders verbunden und lustvoll fühlen.
Nach dem Eisprung übernimmt dann ein anderes Hormon die Führung: das Progesteron.
Ich nenne es gern unser Chill-Hormon. Denn während das Östrogen uns eher nach draußen zieht – schließlich wäre ja alles für eine mögliche Befruchtung ready, möchte Progesteron, dass wir einen Gang zurückschalten. Der Körper geht nun davon aus, dass sich möglicherweise eine befruchtete Eizelle einnisten könnte. Deshalb wird alles etwas ruhiger, wärmer und gemütlicher. Stellt der Körper fest, dass keine Schwangerschaft entstanden ist, sinken Progesteron und Östrogen wieder ab. Die Gebärmutterschleimhaut wird nicht mehr benötigt und beginnt sich zu lösen. Die Menstruation setzt ein und ein neuer Zyklus beginnt.
Doch was mich am Zyklus schon immer fasziniert hat, ist nicht nur die Biologie. Sondern die Tatsache, dass sich diese hormonellen Veränderungen nicht nur in unserem Körper zeigen, sondern auch in unserer Stimmung, unserer Energie, unseren Bedürfnissen und unserer Wahrnehmung.
Die vier Jahreszeiten innerhalb eines Monats
Und jetzt wird es richtig verrückt.
Denn dieselben vier Jahreszeiten, die wir im Laufe unseres Lebens durchlaufen, begegnen uns auch jeden Monat wieder. Nur deutlich schneller.
Nach der Menstruation beginnt der innere Frühling. Plötzlich ist sie wieder da: diese Energie. Diese Lust, etwas Neues anzufangen. Dieselbe Frau, die vor ein paar Tagen noch mit Wärmflasche auf dem Sofa lag, meldet sich spontan zu einer Fortbildung an, plant den nächsten Familienurlaub und überlegt nebenbei, ob sie vielleicht noch ein Business gründen sollte. Alles scheint plötzlich möglich.
Dann kommt der Sommer. Die Welt ist schön, die Menschen sind nett und sogar der Partner ist aufeinmal wieder unfassbar attraktiv. Wir haben Lust auf Begegnungen, auf Gespräche, aufs Leben. Wir möchten rausgehen, uns zeigen, genießen, lieben und geliebt werden. Es ist die Zeit, in der wir manchmal vergessen, dass wir vor zwei Wochen noch überzeugt waren, niemals wieder das Haus verlassen zu wollen.
Doch irgendwann schleicht sich der Herbst an. Und plötzlich fällt uns alles auf. Die Fingerabdrücke auf dem Fenster. Die Schuhe im Flur. Die Aufgaben, die seit Wochen liegen geblieben sind. Die Dinge, die uns eigentlich schon lange stören. Während wir die Küche putzen, den Kleiderschrank aussortieren und die Gewürzschublade neu organisieren, stellen wir uns ganz nebenbei die großen Fragen des Lebens. Warum mache ich das eigentlich alles? Will ich so wirklich leben? Und warum kaut mein Partner heute so unfassbar laut?
Und dann kommt der Winter.
Die Phase, in der die alltäglichen Aufgaben plötzlich wie eine Expedition zum Mount Everest erscheinen. Die Chillerhose wird zur offiziellen Uniform des Tages und die Vorstellung, noch irgendeine Entscheidung treffen zu müssen, erscheint ungefähr so attraktiv wie ein Zahnarztbesuch ohne Betäubung.
Aber genau hier passiert etwas Magisches.
Denn während die Welt draußen einfach weiter läuft wie immer, lädt uns unser Körper ein, langsamer zu werden. Er fordert Zeit und Ruhe ein um zu reflektieren und sich ganz dem Loslassen hinzugeben.
Und bevor wir uns endgültig von der Außenwelt abmelden, beginnt ganz zart wieder der neue Frühling in uns zu erwachen.
Ein neuer Zyklus beginnt. Es scheint, als würde alles von vorne beginnen, doch wenn wir die ungeheure Kraft, die in einem Zyklus liegt, wirklich genutzt haben, beginnen wir nicht am selben Punkt. Sondern am selben Punkt, eine Ebene höher.Mit neuen Erfahrungen, neuen Erkenntnissen und einer neuen Version von uns selbst
Es geht nicht darum, perfekt zyklisch zu leben.
Wenn du bis hierher gelesen hast, möchte ich dir noch etwas mitgeben.
Je mehr ich mich mit dem Zyklus beschäftigt habe, desto mehr habe ich verstanden, dass es am Ende gar nicht darum geht, alles richtig zu machen.
Es geht nicht darum, ab morgen jeden Termin nach deinem Zyklus zu planen. Nicht darum, jede Phase perfekt auszuleben oder ständig zu analysieren, welche innere Jahreszeit gerade aktiv ist.
Ganz ehrlich?
Das wäre wahrscheinlich nur die nächste Aufgabe auf einer ohnehin schon viel zu langen To-do-Liste.
Ich glaube, zyklisch zu leben bedeutet etwas viel Einfacheres. Und gleichzeitig etwas viel Schwierigeres. Es bedeutet, wieder zuzuhören.
Denn viele von uns haben verlernt, wahrzunehmen, was eigentlich in uns vorgeht. Wir sind so beschäftigt mit Funktionieren, Organisieren und Weitermachen, dass wir die leisen Signale unseres Körpers oft erst dann bemerken, wenn sie eben nicht mehr leise sind.
Dabei beginnt der Kampf gegen unseren Zyklus meistens nicht erst kurz vor oder während der Menstruation.
Er beginnt viel früher.
Nämlich in den Momenten, in denen wir über unsere eigenen Bedürfnisse hinweggehen, obwohl wir genau spüren, dass etwas nicht stimmt. Wenn wir uns keine Pause erlauben, obwohl wir erschöpft sind. Ständig geben, obwohl wir selbst längst leer sind. Weitermachen, obwohl unser Körper uns schon längst zeigt, dass er etwas anderes braucht.
Irgendwann verlieren wir dadurch die Verbindung zu uns selbst. Und das passiert nicht von heute auf morgen, sondern langsam und anfangs oft unbemerkt.
Wir gewöhnen uns daran, nicht mehr hinzuhören. Wir gewöhnen uns daran, unsere Grenzen zu verschieben. Und irgendwann wundern wir uns, warum wir ständig müde, gereizt oder überfordert sind.
Vielleicht ist der Zyklus deshalb gar nicht dazu da, uns zu kontrollieren oder uns vorzuschreiben, wie wir leben sollen. Er sollte uns einfach immer wieder daran erinnern, bei uns selbst einzuchecken. Monat für Monat.
Für mich fühlt er sich an, wie eine Einladung, wieder in Beziehung mit mir selbst zu treten. Denn am Ende geht es nicht darum, die perfekte zyklische Frau zu werden. Sondern darum, dich selbst besser kennenzulernen. Mit allem, was zu dir gehört.
Häufige Fragen zum weiblichen Zyklus
Was ist ein normaler Zyklus?
Viele denken, ein Zyklus müsste exakt 28 Tage dauern, nur dann ist er richtig und gesund. Alles, was zwischen 21 und 35 Tagen liegt, kann aber ebenfalls völlig normal sein. Der Zyklus wird beeinflusst durch Stress, Schlafmangel und hormonelle Veränderungen und kann sich im Laufe des Lebens auch verändern.
Kann ich zyklisch leben, auch wenn ich keinen regelmäßigen Zyklus habe?
Ja, absolut. Zyklisch leben bedeutet nicht, dass es nur bei einem Bilderbuch-Zyklus funktioniert. Es geht vielmehr darum, die eigenen Bedürfnisse, Energiephasen und Veränderungen bewusster wahrzunehmen. Auch Frauen mit unregelmäßigen Zyklen, PCOS oder hormonellen Schwankungen können lernen, ihren Körper besser zu verstehen.
Was, wenn ich keine Periode habe?
Auch das kann verschiedene Ursachen haben, z.B. Stress, hormonelles Ungleichgewicht, Unterversorgung, die Zeit nach hormoneller Verhütung oder andere körperliche Faktoren. Wichtig ist: dein Körper arbeitet nicht gegen dich. Oft ist das Ausbleiben der Periode eher ein Zeichen dafür, dass dein System gerade Unterstützung und Sicherheit braucht.
Wenn du dennoch einen Anhaltspunkt brauchst, versuche jeden Tag kurz deine Energie, deine Stimmung und deine emotionale Verfassung zu reflektieren. Vielleicht erkennst du ein Muster, welches dir Aufschluss darüber gibt, in welcher Phase du dich gerade befindest.
Habe ich einen Zyklus, wenn ich die Pille nehme?
Die Pille unterdrückt den natürlichen Zyklus, weil der Körper dabei keine normalen hormonelle Zyklusdynamik mehr durchläuft. Und auch nach dem Absetzen der Pille wird es eine Weile dauern, bis sich ein Zyklus wieder einstellt.
Muss ich jetzt mein ganzes Leben nach meinem Zyklus planen?
Nein! Zyklisch zu leben bedeutet nicht, deinen Alltag komplett um deine Hormone zu organisieren. Es geht vielmehr darum, dich selbst besser zu verstehen und liebevoller mit deinen Bedürfnissen umzugehen, statt dauerhaft gegen deinen Körper zu arbeiten.
Fazit
Der weibliche Körper ist nicht dafür gemacht, jeden einzelnen Tag gleich zu funktionieren. Es ist völlig normal, dass Dinge, die sich heute für dich leicht anfühlen, dir nächste Woche dermaßen auf die Nerven gehen können.
Der weibliche Zyklus ist ein Rhythmus, eine Sprache deines Körpers und eine Erinnerung daran, dass du kein Roboter bist, der rund um die Uhr leisten muss. Wenn wir wirklich lernen, mit unserem Körper statt gegen ihn zu leben, desto mehr entsteht genau das, wonach wir uns eigentlich die ganze Zeit sehnen.
Mehr Ruhe, mehr Energie, mehr Lebensfreude.






