Instagram-Business: Eine Herausforderung für Zyklus und Nervensystem

Okay, ich oute mich: Ich habe eine krasse Hass-Liebe zu Instagram.
Ich liebe es, wie man Einblicke in das Leben anderer Frauen bekommt, sich inspirieren lassen kann und auch Dinge schnell und unkompliziert teilen kann.

Aber ich hasse den Algorithmus, diese Schnelligkeit, dieses Gefühl, dass alles immer abgespacter werden muss, damit es geklickt wird. Wenn Content-Creator sich dabei filmen, wie sie sich ihren Allerwertesten bleachen lassen und damit viral gehen…. like, really??

Ich habe einige Versuche gestartet, um mir auf Instagram etwas aufzubauen, was mir monatlich Einkommen bringt.

Ich habe Content produziert, den Algorithmus versucht zu verstehen und habe virale Trends ausgewertet. Hab versucht, jeden Tag sichtbar zu sein. Doch da ich zyklisch bin und Tage habe, an denen ich mich am liebsten zurückziehe, war das meine grösste Herausforderung  Also habe ich mich an die goldene Regel gehalten, die jeder Zyklus-Coach irgendwann raushaut: Rund um den Eisprung bist du am strahlendsten, am selbstbewusstesten, am energiegeladensten. Nutze das, setz dich vor die Kamera und zeig dich. 

Also habe ich das getan.

Ich habe diese 5 Tage vollgestopft mit Content-Produktion, Fotos machen und Videos drehen. Nach dem Eisprung habe ich Posts geschrieben, an denen ich stundenlang saß, weil mir das Thema wirklich wichtig war, weil ich etwas zu sagen habe und wollte, dass das auch ankommt.

Und dann die Ernüchterung: 3 Likes, 230 Views, keine Kommentare.

Das konnte ich in meiner Lutealphase kaum händeln. Ich war erschöpft von den Tagen rund um den Eisprung, zu wenig Schlaf, viel zu viel Bildschirmzeit und das alles wofür? Am Ende war ich vor allem eines: ausgebrannt.

Der Insta-Algorithmus ist nicht zyklusfreundlich

Instagram ist eine Plattform, die auf Dopamin ausgelegt ist. Immer schneller, lauter, bunter. Der Algorithmus belohnt keine tiefen Inhalte, er belohnt Geschwindigkeit, Trends und Entertainment. Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt immer weiter auf das Niveau eines Goldfischs. 

Und zyklische Frauen – also alle Frauen – sind das genaue Gegenteil davon. 

Wir sind nicht linear. Wir sind nicht jeden Tag gleich energiegeladen, gleich kreativ, gleich bereit, uns zu zeigen. Im Laufe des Zykluses, haben wir Phasen, in denen wir nach innen gerichtet sind. In denen wir Stille brauchen und das Nervensystem nach Ruhe verlangt. Das Letzte, was ich an diesen Tagen will, ist, sichtbar zu sein. 

Instagram straft genau das ab.

Drei Tage nicht gepostet? Die Reichweite geht runter. Eine Woche in der Lutealphase zurückgezogen? Der Algorithmus hat dich ins Nirwana geschickt. Merkste selber, ne?

Was chronischer Dopamin-Stress mit deinem Nervensystem macht

Jedes Mal, wenn du einen Post hochlädst und dann auf dein Handy schaust, ob jemand reagiert hat, aktiviert dein Nervensystem denselben Mechanismus wie ein Spielautomat.

Vielleicht knackst du den Jackpot. Vielleicht auch nicht.

Diese Ungewissheit hält dich gefangen und erzeugt Cortisol. Cortisol ist das Hormon, das dein Zyklus am wenigsten braucht, weil es die Sexualhormone unterdrückt, die Erschöpfung verstärkt und dein Nervensystem dauerhaft im Alarmzustand hält.

Kein Wunder, dass so viele Frauen nach Monaten auf Instagram erschöpft sind. Erschöpft auf eine Art, die sich anders anfühlt als normale Müdigkeit. Tiefer, so als wäre man in einem Hamsterrad gerannt.

Die gute Nachricht: Dein Nervensystem reagiert exakt so, wie es soll. Auf ein System, das nicht für dich gebaut wurde.

Instagram ist Stress für das Nervensystem

Was Blog und Pinterest stattdessen mit deinem System machen

Ein Blogartikel erfordert keine Sichtbarkeit. Du schreibst ihn, wenn deine Energie es zulässt. Egal ob im Chiller Look, ob mit Augenringen oder ohne.

Wenn du ihn einmal geschrieben hast, kann er monatelang performen. Er verschwindet nicht im Content-Nirwana, während du in der Menstruation Ruhe brauchst. Er ist nicht dem Algorithmus ausgeliefert, während du in der Lutealphase lieber die Wohnung schrubbst, als zu produzieren. Und wenn du in der Follikelphase wieder Energie und Lust hast zu schreiben, dann springen da manchmal auch 2-3 extrem gute Blogposts bei raus, die auch in 4 Monaten noch performen, wenn du schon wieder mit anderen Dingen beschäftigt bist. 

Kein Algorithmus, der dich abstraft, weil du drei Wochen weg warst. Und auch kein System, das jeden Tag deine Sichtbarkeit braucht, damit es funktioniert. Glaubst du mir nicht? 

Der unfaire Vorteil, über den kaum jemand spricht, ist Pinterest.
Pinterest schickt Traffic auf diesen Artikel, wenn du Pins hochlädst, die auf diesen Artikel verweisen. Und so ein Pin kann heute, morgen oder auch in acht Monaten noch viral gehen. Ohne dass du dabei bist. Unabhängig davon, ob du gerade in deiner Ovulationsphase bist und Lust hast, dich zu zeigen.

Wenn das nicht ein zyklusfreundliches System ist, dann weiß ich aber auch nicht, was es ist. 

Und für mich ist der entscheidende Punkt im Vergleich zu Instagram das, was es mit deinem Nervensystem macht. 

Der Kurs, der alles verändert hat

Dieser Kurs hat mir alles beigebracht, was ich wissen musste, um mir einen rechtskonformen Blog aufzusetzen und Pinterest so zu gestalten, dass täglich Leads und Verkäufe bringt. 

Die Frage, die sich niemand stellt

Wenn du zu Instagram ebenso eine Hassliebe hast, wie ich, dann könnte ein Blog und Pinterest für dich das System sein, wonach du schon so lange suchst. 

Wählst du das, welches dich täglich braucht und dich abstraft, wenn du Pause machst? Oder ein System, das arbeitet, während du schläfst, dich erholst und ganz entspannt deine Zyklusphasen auskostest?  Die Antwort liegt für mich auf der Hand.

Denn das Nervensystem ist eine Sache. Geld eine andere. Und beides zusammen? Das verändert alles. 💛

P.S. Wenn du gerade nickst, weil du dieses Gefühl kennst, den erschöpften Post, die 3 Likes, das leere Gefühl danach, dann bist du genau richtig hier. Trag dich in meinen Newsletter ein. Dort teile ich Infos darüber, wie ein Business aussehen kann, das wirklich zu dir passt.

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